Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Vorsorge ist besser - Häuslebauer können sich schützen
Der Traum von den eigenen vier Wänden endet leider all zu oft in den Prozessakten deutscher Gerichte. In letzter Zeit berichteten Fernsehsender und Zeitungen wiederholt von Zwangsversteigerungen und Zwangsverwaltungen. Banken und Sparkassen hatten zuvor ihre Kreditforderungen an zumeist ausländische Finanzinvestoren ohne Banklizenz verkauft. Nun plant sogar die Bundesregierung gesetzliche Neuregelungen, um Bankkunden bei Grundstückskrediten zukünftig besser zu schützen. Doch auch die angepriesene Alterssicherung in Gestalt des Erwerbs von Eigentumswohnungen oder Fondsanteilen kann sich zum finanziellen Desaster entwickeln und statt zu den versprochenen Renditen geradewegs in die Privatinsolvenz führen. Derartige Fälle hatte unsere Kanzlei erst unlängst zu bearbeiten.

Ist infolge missglückter Immobiliengeschäfte eine Überschuldung eingetreten, können Kreditnehmer die fälligen Raten nicht mehr aufbringen und betreiben Gläubiger, gestützt auf Grundschulden und vollstreckbare Titel, die Zwangsversteigerung, kann es häufig im Rahmen einer Schuldner- und Sanierungsberatung nur noch um Schadensbegrenzung gehen.

Doch bei entsprechender Vorsorge können Bauherren die typischen Risiken erheblich reduzieren. Die Errichtung eines Eigenheimes ist kein normales Alltagsgeschäft. Deshalb sollte es im Vorfeld nicht nur um die Farbe der Fliesen gehen. Der Darlehensnehmer bindet mit einigen wenigen Unterschriften die Wirtschaftskraft seiner Familie oft über Zeiträume von Jahrzehnten. Grundstückskaufverträge, Darlehensverträge mit Vereinbarung entsprechender Sicherheiten und die eigentlichen Bauverträge stellen komplexe Rechtsgeschäfte dar. Verschiedene gesetzliche Regelungen und unzählige Gerichtsurteile sollten in diesem Zusammenhang Beachtung finden. Dem Bauherren stehen Banken, Architekten, Bauunternehmen, Makler und weitere professionelle Akteure gegenüber, die sich ständig im geschäftlichen Umfeld bewegen und über entsprechende Erfahrungen verfügen.

Da sowohl der Häuslebauer als auch der Erwerber von Immobilien jedoch nicht davon ausgehen kann, dass seine Interessen automatisch angemessen berücksichtigt werden, empfehlen wir, schon im frühen Planungsstadium eines Bauvorhabens einen Rechtsanwalt einzubeziehen. Neben der Prüfung von Vertragsentwürfen und Angeboten kann der Jurist in Ihrem Interesse selbst Gestaltungen entwickeln, Vorschläge unterbreiten und in Verhandlungen die Positionen des Bauherrn konsequent vertreten. Die dafür anfallenden Anwaltsvergütungen können helfen, später ein Vielfaches an Kosten für Gerichtsgebühren, umfangreiche Gutachten und anwaltliche Vertretung in langwierigen Prozessen zu vermeiden.

In unserer Kanzlei „Nacke & Leffler“ sind Rechtsanwälte tätig, die sich u. a. auf Bau-, Grundstücks- und Bankrecht spezialisiert haben und Ihnen in diesem Zusammenhang als kompetente Ansprechpartner mit langjährigen praktischen Erfahrungen gern zur Verfügung stehen. Transparente und auf den konkreten Einzelfall zugeschnittene Vergütungsvereinbarungen geben Ihnen Kostensicherheit. Für die besonders sensible „heiße Bauphase“ bieten wir Ihnen zudem einen speziellen Beratungstarif an, damit Sie auch bei kurzfristig auftretenden Fragen im alltäglichen Baugeschehen nicht auf professionellen Rechtsrat verzichten müssen.